Wir suchen eine:n Referent:in/Berater:in Antisemitismusmonitoring in der Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus Mecklenburg-Vorpommern
Die Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus in Mecklenburg (in Trägerschaft von LOBBI e.V.) sucht ab dem 01.06.2026 / 01.07.2026 eine:n Referent:in/Berater:in Antisemitismusmonitoring. Die Stelle hat einen Umfang von 30 Stunden pro Woche und ist zunächst bis zum Ende der aktuellen Förderperiode am 31.12.2026 befristet. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung TVL 10. Der Arbeitsort ist Rostock/ Mecklenburg-Vorpommern.
Aufgabenbereiche
- landesweite Recherche, Verifizierung und Dokumentation antisemitischer Vorfälle
- Aufbereitung der Rechercheergebnisse in jährlichen Monitoringberichten sowie anlassbezogene Veröffentlichungen
- Erst- bzw. Verweisberatung für Betroffene antisemitischer Vorfälle
- Bildungsarbeit: Erarbeitung und Durchführung von Workshops und Vorträgen
- fachliche Beratung für staatliche Institutionen, Vereine und andere Akteur:innen der demokratischen Zivilgesellschaft
- thematische Zusammenarbeit und fachlicher Austausch mit staatlichen Behörden
- Pflege und Ausbau des landesweiten Kooperationsnetzwerkes
- Pflege und Verstetigung der Zusammenarbeit mit den jüdischen Gemeinden des Bundeslandes
- Projektsteuerung und -entwicklung im Kleinteam
- Mitarbeit in der Selbstorganisation von Projekt und Träger
Voraussetzung (nicht alle Punkte müssen zutreffen)
- Bereitschaft, bereits am 01.06.2026 mit einem Stundenumfang von 20 Stunden pro Woche (Bezahlung angelehnt an TVL 10) im Rahmen einer überlappenden Einarbeitung für den bestmöglichen Wissenstransfer die Stelle anzutreten
- abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise in den Bereichen Politikwissenschaften, Soziologie, Geschichte oder Kulturwissenschaften
- Fundierte Kenntnisse antisemitischer Ideologie und ihrer (ideen-)geschichtlichen Genese, aktueller Erscheinungsformen und Debatten
- gutes schriftliches Ausdrucksvermögen
- Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte
- Erfahrungen und Kompetenzen in der Gesprächsführung und Motivation von unterschiedlichen Akteur:innen
- Kommunikationsgeschick und Empathie
- Fähigkeit zu eigenverantwortlichem und strukturiertem Arbeiten
Zusätzlich von Vorteil
- Erfahrung in der Wissenschaftskommunikation oder politischen Bildung
- Sprachkenntnisse in relevanten Sprachen (insbesondere Russisch)
- Erfahrung mit Öffentlichkeitsarbeit und Social Media (Instagram)
- Erfahrungen und Kontakte in relevante Strukturen und lokalen/regionalen Netzwerken
- Fahrerlaubnis Klasse B
Wir bieten
- die Schwerpunktsetzung der inhaltlichen Arbeit kann nach Absprache innerhalb des Projektes auf individuelle Qualifikationen und Fachgebiete der Mitarbeitenden angepasst werden
- ein gesellschaftspolitisch verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld
- geordnete Einarbeitung und Weiterbildungsangebote in das Arbeitsfeld
- Anbindung an ein erfahrenes, kollegiales und professionelles Team im Trägerverein
- kollegiale Beratung und regelmäßige Supervision
- in Absprache Möglichkeit zur fachlichen Weiterbildung
- partizipative Gestaltung der Arbeit und des Konzeptes in einem selbstverwalteten Trägerverein
- flexible Arbeitszeitgestaltung
- Möglichkeit zum Home Office (Laptop wird gestellt)
Wir möchten besonders Personen aus jüdischen Communities, Personen mit Migrationsgeschichte, Personen of Color und/oder Schwarze Personen ermuntern, sich zu bewerben. Bitte sehen Sie von der Verwendung eines Lichtbildes ab und senden Sie die üblichen Bewerbungsunterlagen in einer alle Dokumente enthaltenen Pdf bis zum 24.04.2026 per Mail an . Für schriftliche Rückfragen stehen wir gern per Mail unter sowie telefonisch unter 0151/16 92 21 11 zur Verfügung.
Die Bewerbungsgespräche sind für den 28. und 29. April geplant. Bitte teilen Sie uns schon in der Bewerbung mit, wenn Sie an diesen Terminen verhindert sein sollten. Wir hoffen auf ein persönliches Kennenlernen.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Das Team von DIA.MV


