Stellenausschreibung

Wir suchen eine:n Referent:in/Berater:in Antisemitismusmonitoring in der Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus Mecklenburg-Vorpommern

Die Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus in Mecklenburg (in Trägerschaft von LOBBI e.V.) sucht ab dem 01.06.2026 / 01.07.2026 eine:n Referent:in/Berater:in Antisemitismusmonitoring. Die Stelle hat einen Umfang von 30 Stunden pro Woche und ist zunächst bis zum Ende der aktuellen Förderperiode am 31.12.2026 befristet. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung TVL 10. Der Arbeitsort ist Rostock/ Mecklenburg-Vorpommern.

Aufgabenbereiche

Voraussetzung (nicht alle Punkte müssen zutreffen)

Zusätzlich von Vorteil

Wir bieten

Wir möchten besonders Personen aus jüdischen Communities, Personen mit Migrationsgeschichte, Personen of Color und/oder Schwarze Personen ermuntern, sich zu bewerben. Bitte sehen Sie von der Verwendung eines Lichtbildes ab und senden Sie die üblichen Bewerbungsunterlagen in einer alle Dokumente enthaltenen Pdf bis zum 24.04.2026 per Mail an . Für schriftliche Rückfragen stehen wir gern per Mail unter sowie telefonisch unter 0151/16 92 21 11 zur Verfügung.

Die Bewerbungsgespräche sind für den 28. und 29. April geplant. Bitte teilen Sie uns schon in der Bewerbung mit, wenn Sie an diesen Terminen verhindert sein sollten. Wir hoffen auf ein persönliches Kennenlernen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Das Team von DIA.MV

Digitaler Themen-Talk: Zwischen Hass und Vorurteilen – Die Verbindung von Antisemitismus und Antifeminismus

Dienstag, 25. März 2025, 18:00–19:30 über Zoom

Der 8. März ist vorbei, und jetzt? Der Kampf für Feminismus lässt sich nicht auf einen einzelnen Tag beschränken, sondern bleibt von zentraler Bedeutung. Gerade in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Antifeminismus nicht nur eine Herausforderung für die feministische Bewegung darstellt, sondern auch eng mit anderen menschenverachtenden Ideologien verwoben ist – insbesondere mit Antisemitismus.

Seit dem 7. Oktober 2023 ist in Deutschland ein deutlicher Anstieg antisemitischer Vorfälle zu beobachten. Gleichzeitig werden verstärkt antifeministische Narrative in öffentlichen Debatten sichtbar, und auch entsprechende Äußerungen und Handlungen nehmen zu. Doch welche ideologischen Schnittmengen bestehen zwischen diesen beiden demokratiefeindlichen Phänomenen? Und welche Rolle spielen sie insbesondere in rechten Diskursen?

Mit den Referentinnen Johanna Niendorf und Maria Kanitz werfen wir einen kritischen Blick auf die ideologischen Verschränkungen von Antifeminismus und Antisemitismus, ihre historischen Kontinuitäten sowie aktuelle Entwicklungen. Ulrike Marz, Soziologin, Autorin und Privatdozentin an der Universität Rostock, moderiert den Themen-Talk.

Eine Online-Veranstaltung der Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus Mecklenburg-Vorpommern (DIA.MV) und der Fachstelle Antisemitismus Brandenburg (fab).

Anmeldung per E-Mail an: oder direkt über den folgenden Link: https://easy-feedback.de/umfrage/1960812/0TE928

Online-Veranstaltung: Gamifizierter Antisemitismus

Gaming und insbesondere die sich darum bildende Community kann ein Ort sein, um in eine neue Welt einzutauchen, sich zu vernetzen und zugehörig zu fühlen. Ob mit einer App auf dem Smartphone, auf dem PC oder einer Playstation, Gaming als Beruf und als Hobby sind nicht mehr wegzudenken. Dabei gibt es jedoch auch Spiele und Teile der Gaming-Community, die antisemitische Codes, Verschwörungsmythen oder Inhalte für sich nutzen. In der gemeinsamen Online-Fortbildung der Fachstelle Antisemitismus Brandenburg (fab) und der Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus Mecklenburg-Vorpommern (DIA.MV) wird dieser Bereich beleuchtet. Dafür werden Constantin Winkler (RadiGaMe – Radikalisierungsprozesse und Präventionsmaßnahmen auf Gaming Plattformen: Analyse und Wissenstransfer) und Mick Prinz (Good Gaming– Well Played Democracy) Einblicke in Antisemitismus im Gaming geben, als auch aufzeigen, wie Gegenbeispiele aussehen können. Neben den fachlichen Inputs steht der gemeinsame Austausch der Teilnehmenden im Fokus. 

Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikator:innen, Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen und Interessierte. 

Datum: 22.05.2024 
Uhrzeit: 16:30 – 19:30 Uhr 
Ort: Die Veranstaltung findet online statt (Zoom). 

Die Zugangsdaten erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung. 

Anmeldung unter: https://easy-feedback.de/umfrage/1823232/8DNDgz 

Informationen zu den Referenten:  

Mick Prinz ist Sozialwissenschaftler aus Berlin und leitet das Projekt „Good Gaming – Well Played Democracy“ der Amadeu Antonio Stiftung. Sein Schwerpunkt ist die Instrumentalisierung der Gaming-Kultur durch die extreme Rechte, sowie die Verbreitung von Hass und toxischem Verhalten in Videospielwelten. 

Constantin Winkler ist Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt RadiGaMe am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF). Er forscht zu Antisemitismus und Radikalisierung in Communities digitaler Spiele. Seine Schwerpunkte sind Antisemitismusforschung, Kultursoziologie und Kritische Theorie. Constantin Winkler hat Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Panteion-Universität Athen studiert. In der Vergangenheit arbeitete er unter anderem als Projektleiter für Antisemitismusthemen. 

Mitarbeiter:in gesucht!

Stellenausschreibung: Mitarbeiter:in in der Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus Mecklenburg-Vorpommern (in Trägerschaft von LOBBI e.V.)


Gesucht wird ein:e neue:r Mitarbeiter:in zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Die Stelle hat einen Umfang von 32,25 Stunden pro Woche und ist zunächst bis zum 31.12.2024 befristet. Eine Weiterbeschäftigung darüber hinaus ist abhängig von den Förderinstitutionen möglich. Die Vergütung erfolgt nach TVL 10. Arbeitsort ist Rostock.

Aufgabenbereiche:

Die Schwerpunktsetzung der inhaltlichen Arbeit kann nach Absprache innerhalb des Projektes
auf die individuellen Qualifikationen und Fachgebiete der Mitarbeitenden angepasst werden.

Voraussetzung:

Zusätzlich von Vorteil:

Wir bieten:

Wir möchten besonders Personen aus jüdischen Communities, Personen mit Migrationsgeschichte, Personen of Color und/oder Schwarze Personen ermuntern, sich zu bewerben.

Bitte sehen Sie von der Verwendung eines Lichtbildes ab und senden Sie die üblichen Bewerbungsunterlagen bis zum 31.05.2024 per Mail an .
Für Rückfragen stehen wir gern per Mail unter sowie telefonisch unter 0151/16922111 zur Verfügung.
Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich Anfang/Mitte Juni stattfinden.

Online-Veranstaltung: Rechtsrock und Antisemitismus

Die Fachstelle Antisemitismus Brandenburg und die Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus Mecklenburg-Vorpommern laden zu einer gemeinsamen Online-Fort- und Weiterbildungsveranstaltung zum Thema „Rechtsrock und Antisemitismus“ ein.

Im Anschluss an einen einführenden Vortrag durch Dr. Christoph Schulze vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e.V. werfen wir mit weiteren Referent:innen aus Mecklenburg-Vorpommern (Oliver Kreuzfeld, Endstation Rechts) und Brandenburg (Laura Schenderlein, Historikerin und Beraterin beim Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenarbeit demos) einen Blick darauf, wie antisemitische Inhalte in einschlägigen Songs transportiert werden und wie sich die Aktivitäten der Szene in den beiden Bundesländern und darüber hinaus darstellen. Gemeinsam wollen wir u.a. erfolgreiche Interventionsstrategien diskutieren und ein Angebot zur Vernetzung schaffen.

Termin: 07.11.2023 / 14 – 17 Uhr

Die Veranstaltung findet online statt (Zoom).
Anmeldung unter: https://easy-feedback.de/umfrage/1729057/r3tMCz

Die Zugangsdaten erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung.

Online Veranstaltung zu Völkischen Siedler:innen

Die Fachstelle Antisemitismus Brandenburg und die Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus Mecklenburg-Vorpommern laden zu einer gemeinsamen Online-Veranstaltung mit der Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke zum Thema Völkische Siedler:innen und die Rolle des Antisemitismus ein.

Im Anschluss an den Vortrag Andrea Röpkes werden mit Blick auf die konkreten Verhältnisse in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in einer gemeinsamen Diskussionsrunde zivilgesellschaftliche Interventionsmöglichkeiten gegen völkische Aktivitäten erörtert. Hierfür werden mit dem Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg und dem Mobilen Beratungsteam Angermünde regionale Akteur:innen aus ihrer beruflichen Praxis berichten. Abschließend wird es für die Teilnehmer:innen auch Raum zum Austausch und zur Vernetzung geben.

Termin: 11.05.2013 / 15 – 18 Uhr

Anmeldungen an

Es besteht die Möglichkeit, auch im Laufe der Veranstaltung hinzuzustoßen.

Verschwörungsideologe in Rostocker Stadthalle

Die Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus in Mecklenburg-Vorpommern kritisiert den geplanten Auftritt von Daniele Ganser.

Der Schweizer Historiker und selbsterklärte Friedensforscher Daniele Ganser möchte am 07. März unter der selbst aufgeworfenen Fragestellung „Warum ist der Ukraine-Krieg ausgebrochen?“ in der Rostocker Stadthalle auftreten. Die Dokumentations- und Informationsstelle Antisemitismus in Mecklenburg-Vorpommern (DIA.MV) möchte auf die verschwörungsideologischen Inhalte Gansers und die damit verbundenen Gefahren des anstehenden Auftritts hinweisen.

Ganser erlangte in der sog. Truther-Szene, die u.a. glaubt, der Anschlag auf das World Trade Center sei ein “Inside job” gewesen – also von den USA selbst geplant und durchgeführt worden –, Bekanntheit im deutschsprachigen Raum.1

Durch Vereinfachung geopolitischer Verhältnisse, die mitunter zur Auslassung relevanter Aspekte führen, generiert Ganser Thesen und Erzählungen, die vielen auf den ersten Blick plausibel erscheinen mögen, wissenschaftlich jedoch nicht haltbar sind. Ganser nutzt dabei Intransparenz und die postmoderne Überforderung, in Form von Informationsfluten, für sich und seine Zwecke aus: Er inszeniert sich als Wissenschaftler (sein Doktortitel wird überall dort verwendet, wo es ihn seriös erscheinen lässt)2, der “nur” Fragen stellen möchte. Interessant ist dabei, wen Ganser zur Fundierung seiner Thesen befragt. Auf Youtube findet sich zum Beispiel ein Video, in dem sich Ganser und Karl-Heinz Hoffmann von der Wehrsportgruppe Hoffmann über das Attentat auf das Oktoberfest 1980 austauschen. Ganser vermutet nämlich statt eines Rechtsextremen, sei eine geheime „NATO-Bande“ verantwortlich für das Attentat.3 Solche Ausführungen spielen gerade Rechten wie Karl-Heinz Hoffmann in die Hände. Gansers Thesen fungieren damit als Türöffner in das rechte, verschwörungsideologische Spektrum, indem gesellschaftliche Ereignisse verkürzt und mit entsprechenden Feindbildern unterfüttert dargestellt werden.

Die NATO und die USA sind Ganser ein besonderer Dorn im Auge. Er bedient sich in seinen öffentlichen Auftritten eines Antiamerikanismus4, der hinter allem die Mächte der USA lauern sieht. So verlautbart Ganser, dass sowohl hinter den Anschlägen des 9/11, der ukrainischen Maidan Revolution als auch hinter dem russischen Invasionskrieg in die Ukraine letztlich einzig die USA stecken würden.5

Diesem verschwörungsideologischen Duktus entsprechend kommt Daniele Ganser auch in der 2022 veröffentlichten Pseudo-Dokumentation „Pandamned“ von Marijn Poels zur Sprache. In diesem Video wird die Covid-19 Pandemie als große Inszenierung dargestellt, welche sich am New World Order (NWO) Narrativ anlehnt. Dieses besagt, dass eine kleine (jüdische) Elite einschneidende globale Ereignisse, wie eine Pandemie, gezielt auslösen würden, um die globalen Verhältnisse zum eigenen Nutzen zu verändern. Auf die Frage des Regisseurs hin, ob es in der Weltgeschichte schon einmal so einen großen Disput zwischen Menschen wie zwischen Ungeimpften und Geimpften gegeben hätte, sagte Ganser:

[…] Im Dritten Reich Juden und Nazis. Da haben die Nazis gesagt, «Juden das sind Tiere» und haben sie vergast. […] Das heißt, es gab immer lokal, in einzelnen Ländern gab es Wahnsinn. Das ist ja Wahnsinn. Aber jetzt ist es weltweit Wahnsinn. Das ist neu. Das jetzt eigentlich in der ganzen Welt die Spaltung zwischen geimpft und ungeimpft ist. Und dass die zwei Gruppen wie Armeen gegeneinander ziehen. […]“6

Mit dieser Aussage verharmlost Ganser den Holocaust als einen Konflikt zwischen zwei Parteien7. Er negiert den vehementen und tödlichen Antisemitismus der Nationalsozialist:innen. Die systematische Entrechtung und Entmenschlichung, welche dem Holocaust vorausgingen, bleiben unerwähnt. Ganser vergleicht dementsprechend einen industriell geplanten und durchgeführten Massenmord mit einer globalen Pandemie ausgelöst durch ein Virus. Da Ganser promovierter Historiker ist, muss gesagt werden: Er parallelisiert hierbei wissentlich zwei Gruppen, die nicht zu vergleichen sind. Nämlich Jüdinnen:Juden, die dem Antisemitismus ausgesetzt waren und diesem zum Opfer fielen und Ungeimpfte, die sich bewusst gegen eine Impfung und damit einer zeitweisen Exklusionen aus bestimmten Lebensbereichen entscheiden konnten. Gleichzeitig überspitzt und emotionalisiert Ganser die Diskussion zwischen geimpft und ungeimpft bewusst zu einer Art Bürgerkrieg. Es gab zu keinem Zeitpunkt zwei Gruppen, die „wie Armeen“ aufeinander losgegangen wären. Die Auseinandersetzung über das Für und Wider einer Impfung gegen das Virus fand öffentlich und medial begleitet statt. Sicherlich waren die Debatten um die Pandemie und die Impfmöglichkeiten hitzig und die letzten Jahre insgesamt gesellschaftlich angespannt, doch keineswegs kam es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

Insgesamt bedient Daniele Ganser mit seinen Aussagen verschwörungsideologische Narrative. Er umgibt sich bewusst und bereitwillig mit Rechtsradikalen wie Elsässer, Hoffmann und Ken Jebsen.8 Es ist daher zu bezweifeln, dass Ganser auf seine selbst gestellte Frage „Warum ist der Ukraine Krieg ausgebrochen?“ am 07. März eine wissenschaftlich fundierte Antwort liefern wird und diesen öffentlichen Aufritt nicht für eine seiner verschwörungsideologischen Erzählungen nutzen wird. Es ist weiterhin zu befürchten, dass an diesem Abend auch antisemitischen Inhalten eine Bühne geboten werden könnte. Dies trägt weder zur demokratischen Meinungsbildung noch zu einem friedvollen Zusammenleben bei.

Dass die Stadthalle erneut einer Person aus einem rechten, verschörungsideologischen Spektrum eine Auftrittsmöglichkeit gewährt, sorgt für Irritationen. Bereits im Sommer 2021 war der geplante Auftritt von Xavier Naidoo von hitzigen Debatten begleitet: Dem Musiker, der sich bereits vor der der Covid-19 Pandemie u.a. offen antisemitisch äußerte und sich während der Pandemie zunehmend radikalisierte, sollte dennoch in der Stadthalle Rostock eine Bühne geboten werden. Dass der Aufritt zunächst verschoben und im Jahr 2022 letztendlich ganz abgesagt wurde, war allein den aktuellen Pandemiebedingungen und anhaltender Planungsunsicherheit geschuldet, nicht jedoch einem entschlossenen Einschreiten der Stadtpolitik. Zwar hatte sich die Bürgerschaft im Mai 2021 darauf geeinigt, Naidoos Aufritt zu verbieten, doch der damalige Rostocker Oberbürgermeister Madsen legte hierzu Widerspruch ein.9 Wesentlich verhaltener wird nun mit dem geplanten Auftritt von Ganser umgegangen. Mehrere Zeitungsartikel wiesen bereits auf die problematischen Vorträge von Ganser hin, die Rostocker Stadthalle und auch die Bürgerschaft halten jedoch an dem Aufritt fest.10 Lediglich Werbung und Verkauf der Tickets werden nicht wie üblich über die Website der Stadthalle abgewickelt, sondern müssen auf externen Seiten erworben werden.11 Bereits in mehreren Städten wurden geplante Auftritte des Verschwörungsideologen Ganser annulliert12, DIA.MV fordert die Stadthalle ebenfalls auf, die geplante Veranstaltung abzusagen.

Eine detaillierte Analyse der Person Ganser und seinen diversen rechten Betätigungen finden interessierte Leser:innen bei Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage:
https://halle-gegen-rechts.de/service/458-daniele-ganser-desinformation-und-extrem-rechte-propaganda.html.

Quellen:

1 Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage (2022): Daniele Ganser. Desinformation & exrem rechte Propaganda. Link: https://halle-gegen-rechts.de/service/458-daniele-ganser-desinformation-und-extrem-rechte-propaganda.html

2 Maurer, Andreas (07.04.2018): Verschwörungsstar verliert Lehrauftrag: Auch Uni St. Gallen lässt Daniele Ganser fallen. Archivlink: https://archive.ph/nYoxZ

3 “Zeitdokument: Daniele Ganser trifft Karl Heinz Hoffmann bei Compact-TV.” (03.2020.15) Archivlink: https://archive.ph/OyqHd

4 Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage (2022): Daniele Ganser. Desinformation & exrem rechte Propaganda. Link: https://halle-gegen-rechts.de/service/458-daniele-ganser-desinformation-und-extrem-rechte-propaganda.html

5 „Dr. Daniele Ganser: Deutschland schlittert in den Krieg“ (23.01.2023). Archivlink: https://archive.ph/wip/jZCVM

6 Marijn Poels (2022): Pandemned – der Film, Video von, ab 1:24:07, Archivlink: https://archive.ph/vQsX4
7 Zumal Ganser damit auch die anderen Opfergruppen, die dem NS ebenfalls zum Opfer fielen, ignoriert.

8 Ströbel, Michael (10.02.23): Darum ist Daniele Ganser so gefährlich. Archivlink: https://archive.ph/Q5UOs

9 Farbacher, Aline (28.02.2022): Xavier Naidoo cancelt sein Konzert in Rostock Archivlink: https://archive.ph/Mh6lo

10 Ahlers, Katharina (14.02.2023): Nach Absagen in Dortmund und Nürnberg: Darf Daniele Ganser in Rostock auftreten? Archivlink: https://archive.ph/nNF0p

11 Fuchs, Malte (23.01.2023): Auftritt von Schweizer Historiker in Rostock wirft Fragen auf. Archivlink: https://archive.ph/wip/2H3M6

12 Schiller, Patrick (10.02.2023): Daniele Ganser: Verbietet Hannover den Auftritt des “Verschwörungsgurus”? Archivlink: https://archive.ph/GAIrM

Veranstaltungsreihe „Antisemitismus die Stirn bieten“

Am 19. Oktober 2022 startete die mehrwöchige Veranstaltungsreihe „Antisemitismus die Stirn bieten – Wissen und Kompetenzen stärken“ unter Mitwirkung von DIA.MV.

Antisemitismus ist ein Phänomen, welches überall dort auftritt, wo Menschen zusammen kommen – sei es in der Schule, am Arbeitsplatz oder in den sozialen Netzwerken. Um Antisemitismus wirkungsvoll begegnen zu können, ist Wissen um dessen Erscheinungsformen sowie deren Codes und Chiffren unbedingt erforderlich. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltungsreihe war es dementsprechend (angehende) Lehrkräfte, Studierende und Interessierte über Erscheinungsformen und Wirkungsweisen von Antisemitismus aufzuklären sowie mögliche Handlungsfelder zu erarbeiten.

Inhalte

Die in der Veranstaltungsreihe bearbeiteten Themen reichten so weit, wie das Feld der Antisemitismusforschung: Von Verschwörungsnarrativen, zu Gangsta Rap und israelbezogenen Antisemitismus. Da Schule als sozialer Raum im Fokus stand, wurde sich auch der Herasuforderungen schulischer Wissensvermittlung zum Thema Holocaust und Antisemitismus angenähert. Auch die Frage, wie eine sichere Schule für Jüdinnen und Juden geschaffen werden kann, wurde diskutiert. Zudem richtete die Reihe einen Blick auf vergangenes und aktuelles jüdisches Leben in Rostock. Im Rahmen eines Rundgangs in der Synagoge beantworteten der Gemeindevorsitzdende und der Landesrabbiner Fragen von Interessierten. Schließlich wurden auch Gedenkstätten in Mecklenburg-Vorpommern als außerschulische Lernorte betrachtet.

Ausblick

Wir freuen uns, dass das erstmalige Angebot von zahlreichen Studierenden und Interessierten angenommen wurde. Wir bedanken uns, für anregende Diskussionen in diesem Rahmen.

Einen besonderen Dank möchten wir auch an unsere Kooperationspartner:innen richten: Die Stabstelle politische Bildung an der Universität Rostock, das IQ M-V, die Landeszentral für politische Bildung, der StuRa der Universität Rostock, das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten sowie das Landesprogramm Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken.

Die Veranstaltungen wurden gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von Demokratie leben sowie der Europäischen Union.